Organisten
Karol Mossakowski
Karol Mossakowski zählt zu den führenden Organisten seiner Generation. Nach Studien in Polen und am Pariser Conservatoire national supérieur bei renommierten Lehrern wie Olivier Latry, Michel Bouvard, Thierry Escaich und Philippe Lefebvre wurde er 2017 Titularorganist der Kathedrale von Lille und 2023 Titularorganist von St-Sulpice in Paris, womit er die Nachfolge der Titulaires wie Widor, Dupré und Daniel Roth antritt. International bekannt ist er sowohl als Interpret als auch als Improvisator. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe (darunter den Prague Spring-Wettbewerb und den Grand Prix de Chartres) und Preise (u. a. ICMA-Orchesterpreis, Artist in Residence bei Radio France), und lehrt Improvisation an der Musikhochschule in San Sebastián (Spanien). Höhepunkte der kommenden Saison sind Debüts (Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Tonhalle Zürich), Solokonzerte und eine Japan-Tournee. Neben seiner Konzerttätigkeit in bedeutenden Konzertsälen Europas und Nordamerikas wirkt er als Komponist und hat mehrere vielbeachtete Aufnahmen veröffentlicht, 2021 sein erstes Soloalbum Rivages und zuletzt 2025 ein Album an der Orgel von Saint-Sulpice.