Organisten

Marie-Agnès Grall-Menet

Marie-Agnès Grall-Menet, geboren in Lille, war Schülerin von J. Joulain, J. Langlais, R. Falcinelli, D. Roth, P. Lantier, J. Lemaire, J.-P. Holstein und M. Merlet. Ihr Studium schloss sie mit ersten Preisen für Orgel, Fuge und Kontrapunkt am Conservatoire national supérieur de Paris ab; hinzu kommen die Diplome an der Schola Cantorum (Klasse J. Langlais) sowie der Bach-Albert Lévêque-Preis und der Internationale Albert-Schweitzer-Preis. Bereits im Alter von 17 Jahren wurde sie Organistin an Notre-Dame d’Espérance in Paris. Seit 1989 ist sie Titularorganistin an Saint-Nicolas-du-Chardonnet, wo sie insbesondere die Weihnachts- und Osterkonzerte gestaltet. 2018 trat sie mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Lüttich und in Notre-Dame de Paris zum Gedenken an die Organistin und Komponistin Jeanne Demessieux anlässlich ihres 50. Todestages auf. Marie-Agnès schuf Orgeltranskriptionen von Werken Tschaikowskys, Mozarts, Bachs, Vivaldis und Glucks. Darüber hinaus komponierte sie ein Salve Regina sowie Variationen über Puer Natus in Bethlehem und rekonstruierte das Manuscrit de Versailles von Claude Balbastre.